Nachrichten aus der Gemeinde

 

Ansprache des Stadtrats Herrn Roland Weiß

Sehr geehrte Frau Kränzlein,
sehr geehrte Frau Duda,
sehr geehrte Mitglieder der Freireligiösen Gemeinden aus Baden und der Pfalz,

sehr geehrte Gäste des heutigen Baustellenfestes.
Ich freue mich, Ihnen heute die Grußworte unseres Oberbürgermeisters Dr. Peter Kurz sowie namens des Gemeinderates, insbesondere der hier anwesenden Stadtratskollegen Alexander Fleck, Raymond Fojkar und Chris Rihm, aber auch der Verwaltung überbringen  zu dürfen.
Zugegeben, es war ein langer und schwieriger Weg, den die Mannheimer Freireligiöse Gemeinde auf der Suche nach einem geeigneten Standort für das neue Gemeindezentrum zurücklegen musste. Lassen Sie mich an dieser Stelle einen Rückblick auf die Ursprünge der am 17. August
1845 – also vor 174 Jahren – gegründeten Gemeinde und die Bedeutung der
Freireligiösen für Mannheim, für Deutschland und Europa, für eine Welt von Freiheit und Demokratie geben. Gerne zitiere ich hierbei den Mannheimer Baubürgermeister Lothar Quast, der im Mai vergangenen Jahres anlässlich der Erinnerungsveranstaltung zur März-Revolution 1848
Folgendes ausgeführt hat: „Auch wenn die Revolution 1848 scheiterte, lange überlebte die Monarchie nicht mehr. Die Idee von Freiheit und Demokratie hat sich durchgesetzt. Das Fundament wurde damals in Mannheim gelegt und Mannheim hat einen führenden Beitrag dazu geleistet.“ Bürgermeister Lothar Quast hat weiter richtigerweise betont:
„Aber nichts von alledem ist selbstverständlich. Ehe Populisten diese Begriffevereinnahmen, gilt es, diese Werte immer neu zu verteidigen.“
Nicht wenige Freireligiöse mussten ihren Einsatz für Freiheit und Demokratie mit ihrem Leben bezahlen. So wurde der erste Vorsitzende der Mannheimer Gemeinde, Valentin Streuber, als Hauptmann der Bürgerwehr nach der Niederschlagung der März-Revolution am 11. Oktober 1849 standrechtlich erschossen. Auch heute ist die Mannheimer Gemeinde ein fester Bestandteil unserer demokratischen Stadtgesellschaft.

Sehr geehrte Frau Kränzlein,sehr geehrte Frau Duda

Sie und die Mitglieder der Gemeinde, Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich mit großem Engagement für die sozialen Belange in unserer Stadt. Neben der seit 1955 anerkannten und sehr geschätzten Pflege unserer älterenMitbürgerinnen und Mitbürger haben Sie sich auch in der Kinderbetreuung, bei der Betreuung unserer Zukunft, einen sehr guten Ruf erarbeitet.Die Stadtgesellschaft ist dringend darauf angewiesen, dass sich die Freien Träger, dieWohlfahrtspflege, fortwährend in den Bereichen Krippen, Kindergärten und der Schulkindbetreuung engagieren.
Finanziell betrachtet, tragen die Freien Träger den Löwenanteil bei den
Investitionskosten für neue Betreuungseinrichtungen und entlasten damit unseren städtischen Haushalt spürbar. Mit dem aktuellen Förderbescheid vom 16. Juli 2019 in Höhe von € 950.000 fördern wird daher sehr gerne die Ihnen entstehenden Investitionskosten in Höhe von € 2,1 Millionen Ihrer 3gruppigen Krippen- und Kita-Einrichtung.

Derzeit sind in unserer Stadt 10 Krippen- und 12 Kita-Gruppen in der Planung. Auf Franklin erwarten wir in den nächsten Jahren 9.000 – 10.000 neue Bewohner und sind froh darüber, für die Familien und die Kinder auch ein ausreichendes Betreuungsangebot bereitstellen zu können.
Zu begrüßen ist auch, dass das Gemeindezentrum und die Seniorenwohnungen entsprechend des KfW-55-Effizienzhaus Standard 55 errichtet werden wird. Die Klimaveränderungen machen auch vor Mannheim nicht halt: KfW 55 heißt, 45 Prozent weniger Primärenergie als ein vergleichbarer Neubau. „Der Mensch ist ein Teil der Natur und muss die Natur bewahren“. Diesem freireligiösen Grundsatz bleiben Sie konsequent treu.
Sehr geehrte Frau Kränzlein,sehr geehrte Frau Duda,
die Stadt Mannheim weiß das Engagement der Freireligiösen Gemeinde sehr zu schätzen.
Wir wünschen Ihnen bei der weiteren Projektumsetzung viel Erfolg.
Ihr Gemeindezentrum wird sicher eine zusätzliche Bereicherung für den neuen Stadtteil darstellen.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und „Glück auf“!

 

 

 

 

 

                                Einladung zum Baustellenfest des Neubaus „Karl-Weiß-Zentrum“

Die neue Jugendreferentin stellt sich vor

 

 

„Gemeindeversammlung Mannheim 27.März 2019 „

 

„Neues aus der Landesgemeinde Pfalz“

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Gelungener Start ins neue Jahr

Neujahrsempfang der freireligiösen Gemeinde Mannheim

„Misstrauen oder Neugier? – Wie begegnen wir Neuem und Fremdem? das war nicht nur die Überlegung von Ute Kränzlein, Landessprecherin der freireligiösen Landesgemeinde Baden und Vorsitzende der Mannheimer freireligiösen Gemeinde  zum Start ins neue Jahr, es war schon im alten Jahr Thema des in Ludwigshafen ausgeschriebenen Arno-Reinfrank-Jugendliteraturpreises gewesen. Dieser wird  im 2-jährigen Rhythmus von der Stadtbibliothek und der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz im Andenken an den in Mannheim geborenen Schriftsteller Arno Reinfrank vergeben. Ute Kränzlein fand das Thema und die dort eingereichten Arbeiten so interessant, dass sie zwei Teilnehmerinnen des Wettbewerbs zur Matinee einlud, wo sie im Rahmen der Ansprache ihre Texte nochmals einem größeren Publikum vorstellen konnten. Michelle Greiner und Jordis Rheinstädter folgten der Einladung gern und freuten sich über aufmerksame Zuhörer.
Und wie ist das nun mit dem Zugehen auf Neues und Fremdes oder fremde? Ute Kränzlein empfahl eine Mischung aus Neugier und nicht Misstrauen, aber Vor-Sicht. Neugier brauchen wir in einer zum Neuen offenenen Welt. Und in Bezug auf fremde Menschen heißt es aufeinander zugehen, einander befragen, sich miteinander bekannt machen und auseinandersetzen. Bei allem aber im Fremden den Menschen sehen, wie es Jordis Rheinstädter in ihrem Text formuliert hatte.
Musikalisch Umrahmt wurde die Veranstaltung durch das Musikerehepaar Olga und Evgeni Orkin. Im Anschluss war ausreichend Gelegenheit sich bei einem leckeren Imbiss persönlich miteinander auszutauschen. uk

 

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Leben aus der Fülle – Sonnwendfeier im Luisenpark

Bei schönstem Sommerwetter trafen sich am Samstag 24.06.2017 ca. 70 Mitglieder und Freunde der Freireligiösen Gemeinde Mannheim im Luisenpark, um die Sommersonnenwende mit großem Feuer zu feiern. Wie immer begann die Veranstaltung mit einem reichhaltigen Grillfest samt Salatbüfet, sodass auch für weitere Gäste gut gesorgt war. Bis Grillmeister Volker Rittmann den Großen Grill angeschürt hatte,

hatten die zahlreichen Kinder viel Freude bei einem bunten Spielprogramm, das Jugendreferent Max Rohrbach, tatkräftig unterstützt von den Jugendlichen der Gemeinde vorbereitet hatte.

Als dann alle satt waren und ausgiebig Zeit für geselliges Beisammensein gewesen war, ging es an die große Feuerstelle. Dort hatte die Jugend bereits den Holzstoß vorbereitet und der Jugendvorsitzende, Jeremy Rittmann, eröffnete die Feier mit einer Interpretation zu einem Song von Jan Delay: Ideale gelte es zu verteidigen, das innere Feuer soll wachgehalten werden, so sein Resümee. Dem konnte Landespredigerin und Gemeindevorsitzende Ute Kränzlein in ihrer Ansprache nur beipflichten. Der Beginn des Sommers sei eine Jahreszeit, in der der Mensch aus dem Vollen schöpfen könne. Die Sommersonnenwende sei daher ein Fest der Lebensfreude und des Miteinander. Der längste Tag, das bedeute für den Menschen, dass er mehr Zeit habe: Nicht nur zur Arbeit und dem Notwendigen, sondern auch für Familie und Freunde, für Kunst und Spiel. In diesem Sinne entzündeten die Kinder, die schon ungeduldig darauf gewartete hatten, mit ihren Fackeln das Feuer für das Leben und die Menschlichkeit. Begleitet von Philipp von Villiez an der Gitarre klangen noch lange altbekannte Lieder in den nun schon stillen Luisenpark.

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Finissage  zur Ausstellung mit Bildern von Nuray Yavuz „Fremd sein“ am Donnerstag, 20.10.2016 um 19.30 Uhr im Carl-Scholl-Saal

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Genießen Sie einen Abend im Gespräch mit der Künstlerin!
Nach einer kurzen Betrachtung zum Titel durch Landespredigerin Ute Kränzlein wird sich Nuray Yavuz  Fragen über Kunst, ihre Themen, ihre schöpferischen Prozesse, ihre Standpunkte stellen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Gäste sind herzlich willkommen.
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Abschlussveranstaltung zur Verlegung von Stolpersteinen in Mannheim am Samstag, 22.10.2016 um 18:15 Uhr im Carl-Scholl-Saal

Am Samstag, den 22. Oktober 2016 werden in Mannheim die nächsten Stolpersteine verlegt. Die Verlegung beginnt um 14:30 Uhr in der Humboldtstraße 1 (Neckarstadt-West).Die zentrale Gedenkfeier findet dann um 18:15 Uhr im Carl-School-Saal statt. Musikalisch umrahmt wird die Gedenkfeier durch zwei Schüler der Musikschule Mannheim.

Für weitere Informationen lesen Sie bitte hier……….

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Miss Abreve – Gesang & Piano am Sonntag, 30.10.2016 um 17:00 Uhr Im Carl-Scholl-Saal

Miss Abreve, das sind Meike Kopacz (voc) und Jürgen Michaely (p, key).
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Sie präsentieren eigene Stücke mit selbstgeschriebenen Texten. Musikalisch geht es von Balladen über Bluesiges bis hin zu jazzigen Stücken.
Mit dem Programm „Musik und Poesie“ werden die englischen Texte übersetzt und durch Gedichte und Geschichten ergänzt, die Harald Bender vorträgt.

Der Clown, die Ballerina, der Versager… sie alle werden besungen, mal kritisch, mal böse und auch zum Lachen!

Nach erfolgreichen Vorstellungen in Pforzheim und Karlsruhe, nun auch in Mannheim. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Eintritt ist frei! lesen Sie mehr

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Fernreise: Holland – vom 25.-29. Mai 2016

Night city view of Amsterdam, the Netherlands with Amstel river

Holland ist die volkstümliche Bezeichnung für den Staat Niederlande, in dem sich die Region Holland befindet. Sie umfasst die Provinzen Nord- und Südholland und wird im Westen von der Nordsee und im Osten vom Ijsselmeer begrenzt.

Die nördliche Grenze liegt bei Den Helder und der Insel Texel, die südliche im Delta von Rhein, Maas und Schelde.

Der Großteil Hollands liegt unterhalb des Meeresspiegels

(bis um die 6 m), in der sog. ‚Polder‘-Landschaft. lesen Sie mehr

Fotolia#83897283 | Urheber: andreykr

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Bewohnerreise nach Wolfegg-Alttann vom 16. Mai. bis 20. Mai 2016 Von der Idee zur Reise

Einfach mal ein paar Tage raus aus dem Heim, Urlaub oder Ferien in fremden Gefilden, andere Luft schnuppern, andere Farben des Himmels sehen, .. lesen Sie mehr